Kocaeli. Dank einer großen Energieleistung reservierte sich Noah Bitsch bei den Kumite Herren -84kg einen festen Platz im kleinen Finale.

Nach einem Freilos stand Noahs Weiterkommen auf Messers Schneide. Bei Stand von 2:1 für den Deutschen schlug die Wettkampfuhr auf 0:00, doch die Kampfrichter werteten einen weiteren Tsuki des Franzosen Kenji Grillon.
Nach dem Studium der Videoaufnahmen wurde diese Entscheidung, da sie nach Kampfende erfolgt war, zurück gezogen. Somit stand Noah in der dritten Runde und gewann hier gegen Karaqi aus dem Kosovo.
Im Halbfinale musste sich Noah dann den Türken Aktas nach 0:0 im Kampfrichterentscheid geschlagen geben. Trotz der denkbar unglücklichen Entscheidung hatte Noah Grund zur Freude.
Er qualifizierte sich für den Kampf um Platz drei.
In einem spannenden Bronze-Finale gegen Timothy Petersen verpasste Noah Bitsch in der Kategorie Kumite Herren -84kg knapp das Siegerpodest. Neide Kämpfer gestalteten die erste Minute des Kampfes sehr offen. In der Mitte der Kampfzeit erzielte der der Holländer aber dann eine erste Punktwertung. Trotz großem Einsatz gelang es Noah nicht, den Rückstand aufzuholen. (DKV- Christian Grüner)

Im Team kämpfte Noah mit seinen Teamkameraden Mehmet Bolat, Nico Drexel, Robin Winters, Patrick Urban und Amrit Kahlon ebenfalls um Bronze. In diesem Finale mussten sie sich mit 1:3 gegen die ukrainische Mannschaft geschlagen geben.

Noahs Schwester Jana Bitsch konnte sich dieses Mal im Einzel leider nicht durchsetzen. Sie unterlag knapp mit 0:1 der Slovakin Jana Vojtikevicova. Diese schied im Viertelfinale leider ebenfalls aus.
Dafür konnte sie sich im Team mit Anna Miggou, Johanna Kneer, Jana Bitsch und Silvia Sperner gegen Schweden (2:1) und Finnland (2:0) und Kroatien durchsetzen.
Im spannenden EM-Halbfinale verpasste das deutsche Quartett gegen die Türkei nur knapp eine Sensation. Nach drei Kämpfen stand es nach Siegen 1:1, wobei die Türkinnen mehr Punkte auf ihrem Konto hatten.
So bestand für die Damenmannschaft nun die Aufgabe mit einem Sieg über die Slowakei den Platz auf dem EM-Podium zu erreichen. Nachdem Johanna Kneer mit 1:0 vorgelegt hatte, gelang es Jana Bitsch und Silvia Sperner in spannenden Kämpfen leider nicht den Vorprung entscheidend zu nutzen. Am Ende siegte die slowakische Auswahl mit 2:1, während Team Deutschland Rang fünf belegte.(DKV)

Bild (DKV- Christian Grüner)

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